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Neue Fluglärmstudie

12.09.2014 von Albert Ebhart

Die Uniklinik Mainz hat eine weitere Fluglärmstudie vorgestellt. Die Studie bestätigt, dass nächtlicher Fluglärm bei Patienten mit einer bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankung zu deutlichen Gefäßschäden, erhöhtem Blutdruck und einer verminderten Schlafqualität führt.

 

60 Patienten mit einer Herzerkrankung wurden mit Lärm von 60 Überflügen pro Nacht mit einem mittleren Schallpegel von 46 dB(A) beschallt. Verglichen wurden die körperlichen Reaktionen mit lärmfreien Nächten.

 

Sowohl in dieser Studie als auch in einer früheren Studie mit gesunden Probanden wurde festgestellt, daß nächtlicher Fluglärm zu signifikanter Schädigung der Blutgefäße führt.

Die Effekte traten laut der Studie auch dann ein, wenn die Probanden ihre Herzkreislauf-Medikamente einnahmen
und das unabhängig davon, ob sich die Probanden grundsätzlich über Fluglärm gestört fühlten oder nicht. Auch die Lärmempfindlichkeit der Patienten spielte dabei keine Rolle.

Nähere Informationen können Sie unter folgendem Link nachlesen:
http://www.flk-frankfurt.de/direkt.asp?Art=1004&L=DE

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